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Monday, January 31, 2005

NPD-Verbots-Debatte & mehr


  • Könnte ein erneuter NPD-Verbotsantrag doch Chancen auf Erfolg haben, fragt der "Spiegel".

  • "Ein neuer NPD-Verbotsantrag könnte Aussicht auf Erfolg haben. Das haben der Präsident des Verfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, und sein Vize
    Winfried Hassemer angedeutet. Nach Koalitionspolitikern plädiert deshalb jetzt auch die CDU für einen erneuten Versuch. Nur die FDP bleibt skeptisch."

  • Die Bundeszentrale für politische Bildung hat gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Museum den Internet-Auftritt Chotzen.de online gestellt.
    "Begleiten Sie die Mitglieder der Familie Chotzen von der Zeit des Ersten Weltkriegs bis heute. Die Geschichte der Chotzens aus Berlin zählt
    zu den bestdokumentiertesten jüdischen Biographien. Ein einzigartiger Nachlass, bestehend aus Fotos, Familienalben, Aufzeichnungen, Postkarten,
    Zeitzeugeninterviews mit den letzten Überlebenden und einem Haushaltsbuch geben Auskunft über schöne und schwere Zeiten im Leben einer Familie.
    Die multimedial aufgearbeitete Geschichte der Familie Chotzen eignet sich besonders für den Schulunterricht. Hierfür stehen Themenführungen und
    Arbeitsblätter bereit. Schülerinnen und Schüler können sich eigene Materialsammlungen zusammenstellen und diese mit Hilfe eines Präsentationsmoduls
    der Klasse vorstellen. Die Internetseite www.chotzen.de ist ab März 2005 auch auf DVD erhältlich. Bilder und Filme sind hier in der höchsten Auflösung
    zu sehen. Vor allem für den Unterricht in Schulen empfiehlt es sich, die DVD zu benutzen. (...) Die Internetseite www.chotzen.de und die DVD
    "Jüdisches Leben in Deutschland 1914 - 2004" sind ein Kooperationsprojekt des Deutschen Historischen Museums und der Bundeszentrale für politische Bildung
    mit freundlicher Unterstützung der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz."

  • Die Transkripte des Tonbandmitschnitts und Teile der Originalaufnahmen des Auschwitz-Prozesses sind nun auf DVD erschienen, berichtet die "Netzeitung"


  • Ebenfalls in der "Netzeitung" ärgert sich Joachim Widmann darüber, dass auf die gezielten Provokationen den Rechtsextremen immer wieder derart reagiert wird, dass auch die Inhalte ihrer Brandreden ausführlich zitiert werden.
    "Am besten wäre es, die Reden dieser Leute still zur Kenntnis zu nehmen und ihnen konsequent und hart zu entgegenzutreten.
    Leider läuft es jedes Mal anders: Nazis buhlen mit gezielten Provokationen um Aufmerksamkeit, ihr immer gleicher Unsinn
    wird voller Empörung mit allen Details verbreitet, als gäbe es da noch etwas zu enthüllen, und indem dann wochenlang
    öffentlich debattiert wird, wie man ihnen die Aufmerksamkeit verwehren könnte, erhalten sie ein Höchstmaß an
    Zuwendung und Publizität. So geht das, seit in den Sechzigerjahren erstmals nach Kriegsende Nazis wieder in
    deutsche Parlamente einzogen. Immer wieder ist alle Welt überrascht und niemand vorbereitet."




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