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Monday, February 14, 2005

2005 - Rekordjahr des historischen Gedenkens


  • In der Schweizer "Weltwoche" schreibt Richard Herzinger über die "offizielle Schamkultur und mediale Auseinandersetzung" mit der Nazizeit in Deutschland


  • Der "Stern" berichtet über die Vorwürfe Bundeskanzler Gerhard Schröders an die etablierten Parteien, dass diese nicht unschuldig an dem Erstarken der Rechtsextremen seien.


  • Dresden wünscht sich keine Vereinnahmung der Gedenkfeiern durch Rechtsextremisten.


  • Rüdiger Suchsland schreibt auf "Telepolis" über die Dresdner Bombennacht vor 60 Jahren.
    "Wenn heute, 60 Jahre nach dem Angriff, der Ereignisse gedacht wird, ergibt sich ein zwiespältiges Bild. Nicht wegen der Neonazis, die das Gedenken geschmacklos nutzen und pervertieren werden, um ihr eigenes Süppchen zu kochen. Eher schon wegen der Unfähigkeit der demokratischen Parteien, angemessen darauf zu reagieren. Wegen der fehlenden Bereitschaft, das Gesetz von Ursache und Wirkung anzuerkennen, wegen der fatalen Lust daran, die deutsche Tätergesellschaft in eine Opfergemeinschaft zu verwandeln - bis hin zu einer sprachlichen oder gar faktischen Gleichsetzung der Bombenopfer mit den Holocaustopfern, die längst nicht mehr nur zum gedanklichen Arsenal einiger Unbelehrbarer gehört.
    Die Leiden von Dresden werden so - bewusst oder unbewusst - auch dazu benutzt, die Singularität der deutschen Untaten zu relativieren. Jörg Friedrich etwa, Verfasser des Bestsellers "Der Brand" über den Bombenkrieg, nennt den Luftkrieg "vorsätzliche Tötung einer halben Million Zivilisten", spricht von Massenvernichtung, ohne eine Einordnung der Ereignisse vorzunehmen. Hitlers Ausrottungskrieg und die Selbstverteidigung des angegriffenen England stehen plötzlich auf einer Stufe."


  • "Telepolis" im Gespräch mit einem Mitarbeiter des jüdischen Online-Magazins "Hagalil" über den NPD-Eklat vor dem Dresdner Landtag.

  • Einer linken Hackergruppe ist es gelungen rechtsradikale Websites zu hacken und offensichtlich an deren Quelldaten zu gelangen. Dabei wollen die Hacker Querverbindungen zur sächsischen NPD entdeckt haben. Nach eigenen Angaben sei das Material bereits an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden, berichtet "Telepolis".

  • Die "Zeit" erinnert an die Zeit vor genau 60 Jahren in Dresden und vor allem an die 6 Jahre davor.

  • Im "Zeit"-Forum kann über die Einschränkung der Versammlungsfreiheit im Hinblick auf den geplanten Aufmarsch der NPD zum 60sten Jahrestag des Kriegsendes diskutiert werden.

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