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Wednesday, February 09, 2005

NPD & soziale Lage in Deutschland

"Der "Perlentaucher" zitiert aus der "Süddeutschen Zeitung".
"Ijoma Mangold findet es gar nicht so falsch, die NPD mit der sozialen Lage in Deutschland in Verbindung zu bringen: "Tatsächlich hat Deutschland wieder, was man früher das Subproletariat nannte: eine regelrechte Unterschicht, die nicht einfach arm ist, weil sie wenig verdient, sondern die insgesamt an der Dynamik, der Lebensweise und den Chancen der Mehrheitsgesellschaft nicht partizipiert." Hilflos und realitätsfern nennt Mangold deshalb die Rede von der gesellschaftlichen Ächtung: "Die CDU kann einen Martin Hohmann ächten, weil diesem die bürgerliche Anerkennung, die ihm entzogen wird, auch tatsächlich etwas bedeutet. Die neuen Unterschichten, aus denen die NPD ihre Wähler rekrutiert, nehmen aber an diesem Spiel der gegenseitigen sozialen Anerkennung gar nicht teil. Der angedrohte Liebesentzug durchs Establishment dürfte den nur erheitern, der längst weiß, dass ihm der Anschluss an dieses schon lange verwehrt ist."

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